23. Mai 2022
Hochwasserschutzübung in Görlitz mit Feuerwehr, THW und Rotem Kreuz

Im Mai 2022 führte die Stadt Görlitz eine groß angelegte Hochwasserschutzübung durch, um ihr neuen mobilen Hochwasserschutz von Haawal zu testen. Die Übung wurde von der örtlichen Berufsfeuerwehr geleitet und durch das Technische Hilfswerk sowie das Rote Kreuz unterstützt.
Ziel der Übung war es, mehr als 400 Meter der Haawal-Hochwasserschutzbarriere unter realistischen Bedingungen zu installieren und zu testen. Der getestete Bereich gehört zu den hochwassergefährdetsten Abschnitten der Stadt und liegt entlang des Flusses im Stadtzentrum. Görlitz wurde in der Vergangenheit mehrfach von schweren Überschwemmungen betroffen, unter anderem mit erheblichen Schäden während des Hochwassers im Jahr 2010. Entsprechend hoch ist die Priorität für eine wirksame Hochwasservorsorge.

Nach einer kurzen Einweisung begannen die Beteiligten mit dem Aufbau des Systems. Die Geschwindigkeit der Installation wurde später von der Feuerwehr besonders hervorgehoben:
„400 Meter Haawal wurden innerhalb des geplanten Zeitrahmens von vier Stunden effizient installiert, und wir waren beeindruckt, wie schnell das System aufgebaut werden konnte.“ Uwe Restetzki, ehemaliger Leiter der Berufsfeuerwehr Görlitz

Einer der Gründe, warum Görlitz den mobilen Hochwasserschutz von Haawal angeschafft hat, ist, dass die Stadt auch mit Herausforderungen durch Waldbrände konfrontiert ist und daher flexible Lösungen für die temporäre Wasserspeicherung benötigt. Das modulare System kann je nach Einsatzanforderung schnell zu einem Becken in der gewünschten Größe konfiguriert werden.

Mehrere deutsche Medien, darunter Saechsische.de, berichteten über die Übung und dokumentierten den Aufbau mit Bildern aus dem Einsatz.

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